Wörter | 08.10.2024, 19:28
Bin ich voll fein mit

hey there,
tourist
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Willkommen in der zauberhaften Welt von Maine, wo der Duft von frischem Seewind und der Klang der Wellen, die sanft gegen die Küste schlagen, die Sinne betören.
In den charmanten Straßen von Portland, der lebendigen Küstenstadt, pulsiert das Leben mit einer einzigartigen Mischung aus historischem Flair und modernem Lebensstil. Die bunten Häuser der Old Port Districts erzählen Geschichten vergangener Tage, während hippe Cafés und Kunstgalerien die Kreativität der Bewohner widerspiegeln. Doch nicht nur Portland hat viel zu bieten. Nur eine kurze Fahrt entfernt erwartet dich Windham, ein verstecktes Juwel, umgeben von malerischen Seen und üppigen Wäldern. Hier kannst du die Ruhe der Natur genießen, während du auf den Wanderwegen die Schönheit der Umgebung erkundest. Im Jahr 2023 erlebst du in diesem faszinierenden Setting ein Real Life Rollenspiel, voller einzigartigen Erlebnissen und unerwarteter Wendungen. Lass dich von dem Charme Maines und der Tiefe der Charaktere inspirieren, während du in die Geschichte eintauchst, die andernfalls unerzählt bliebe. |
Maia Bonnet
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Avery Blackwood war ein stiller Umriss in der lebhaften Welt seiner Kindheit, die zwischen den knorrigen Ästen der Apfelbäume und den dornigen Brombeerbüschen der Familienplantage in Windham aufblühte. Geboren im Jahr 1985, war er der ruhige Zwilling, der oftmals im Schatten seines extrovertierten Bruders Amory lebte. Während Amory mit seinem Charisma und seiner Leichtigkeit die Herzen der Menschen gewann, war Avery der Überlegte, der Bedachte – derjenige, der sich lieber in den Seiten seiner Bücher verlor, als sich in die unberechenbaren Strömungen des sozialen Lebens zu stürzen.
Die beiden Brüder teilten eine unbeschwerte Kindheit, doch Avery fand in der Gesellschaft oft keinen Halt. Freundschaften knüpften sich durch Amory, und die Vertrautheit des Elternhauses war für ihn ein sicherer Hafen, aus dem er nur selten heraussegelte. Sein größtes Wagnis war das Schreiben seines ersten Buches, "Familiar Strangers", während andere schon lange Fuß im Leben gefasst hatten. Arbeiteten und eine Familie gründeten.
Im Jahr 2014, als Amory in Portland verschwand, zerbrach die Idylle seines Lebens. Der laue Sommerabend am Willard Beach, der für Amory einen ungezwungenen Abend unter Freunden versprach, wurde zum Ausgangspunkt einer Tragödie. Wochenlang suchten Spürhunde und Rettungsteams nach seinem Bruder, doch die Spuren verloren sich an der Steilküste – das Echo von Amorys Lachen wurde durch das Schweigen der Wellen ersetzt. Avery, der in der Einsamkeit seiner Gedanken gefangen war, kämpfte mit dem Verlust, der ihn immer begleitete.
In den Jahren danach versuchte er, den Schmerz in seinen Thrillern "The Moon at Night" und "Splintering Bones" zu verarbeiten. Doch die Rückzüge in seine Welt der Worte führten nur dazu, dass Gerüchte über ihn aufkamen. Die Menschen flüsterten, dass er mehr wusste, als er preisgab. Dass die Stille die ihn umgab, ein Zeichen von Schuld war. Er ließ die Worte ungesprochen, während die Schatten der Vergangenheit über ihm schwebten und er war gefangen in einem Netz aus Trauer, Misstrauen und der unaufhörlichen Suche nach Antworten, die ihm und seinem Bruder für immer entglitten waren.
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Nachrichten in diesem Thema |
Maia Bonnet - von Maia Bonnet - 07.10.2024, 21:53
RE: Maia Bonnet - von Avery Blackwood - 08.10.2024, 19:28
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